Am 13. Mai stellte unsere Koordinatorin Dr. Andrea Wiesner den Forschungsverbund Demokratie und Menschenrechte an der Vienna Doctoral School of Social Sciences vor. Im Fokus standen die Arbeit des Netzwerks, interdisziplinärer Austausch und der Austausch zum wissenschaftlichen Nachwuchs.
Austausch mit Promovierenden
Vor rund 30 Promovierenden, viele davon in der Abschlussphase ihrer Dissertation, verband Andrea die Vorstellung des Forschungsverbunds mit einem offenen und praxisnahen Gespräch über den Abschluss der Promotion und berufliche Perspektiven innerhalb und außerhalb der Wissenschaft.
Ein zentrales Thema war der Einstieg ins Berufsleben nach dem PhD, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wissenschaft. Andrea sprach offen über die Unsicherheiten, die viele Nachwuchsforschende am Ende der Promotion beschäftigen, und zeigte, wie Fähigkeiten aus der Projektarbeit neben der Forschung, etwa Kommunikation, Koordination, Workshoporganisation, Webdesign oder interdisziplinäre Zusammenarbeit, für ihren Wechsel in die Forschungskoordination wichtig wurden.
Der Forschungsverbund als Raum für Vernetzung und Austausch
Darüber hinaus stellte Andrea die Mission des Forschungsverbunds Demokratie und Menschenrechte vor: Forschende verschiedener Disziplinen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und digitaler Wandel miteinander zu vernetzen. Der Forschungsverbund schafft Räume für interdisziplinären Austausch durch Workshops, Retreats, Veranstaltungen, Seed Funding und Science-Communication-Initiativen und richtet sich dabei auch an Nachwuchsforschende.
Die Veranstaltung bot Raum für einen offenen Austausch über Herausforderungen und Perspektiven akademischer Laufbahnen und unterstrich die Bedeutung unterstützender Forschungscommunities, Zusammenarbeit und interdisziplinären Austauschs für die nächste Generation der Wissenschaft.